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Stadt Arbon Stadt Arbon

15. Dezember 2014

Das Verkehrsprovisorium kann weitergeführt werden

Mit Inbetriebnahme der Neuen Linienführung Kantonsstrasse (NLK) im Herbst 2013 wurde der Weg frei zur Aufwertung der Altstadt. In diesem Zusammenhang wurde bereits 2012 ein neues Verkehrsregime erarbeitet. Dieses sieht ein Einbahnregime und eine Begegnungszone vor. Aufgrund des benötigten Kredits ist dafür eine Urnenabstimmung nötig, welche für 2016 vorgesehen ist. Um das neue Regime schon vorher sicht- und erlebbar zu machen, wurde es im Januar als Provisorium, mit Tempo 30, eingeführt. Nachdem sich das Provisorium in den letzten Monaten bewährt hat, wird es nun bis zur Urnenabstimmung weitergeführt. Die Auflage zur Umgestaltung und Sanierung der Haupt- und Promenadenstrasse in eine Begegnungszone erfolgt 2015.

Im Rahmen eines partizipativen Mitwirkungsverfahrens wurde 2012 für die Altstadt ein neues Verkehrskonzept ausgearbeitet. Nebst der Einführung eines Einbahnregimes sieht dieses die Umgestaltung der Haupt- und Promenaden-strasse in eine attraktive Begegnungszone (Tempo 20) vor. Dafür ist, aufgrund des benötigten Objektkredits, eine Urnenabstimmung nötig. Diese ist für 2016 vorgesehen. Um das neue Verkehrsregime schon vorher sicht- und erlebbar zu machen, wurde es anfangs Januar als Provisorium in Betrieb genommen. Das Wort „Provisorium“ bezieht sich in diesem Zusammenhang weniger auf das neue Einbahnregime, sondern auf die provisorischen Massnahmen und auf die, im Rahmen eines Versuchs, eingeführte Tempo 30-Zone.

Keine grundlegenden Änderungen

Um, insbesondere mit Blick auf die geplante Umgestaltung der Haupt- und Promenadenstrasse, schon während des Provisoriums Rückschlüsse auf das Verkehrsregime und die daraus resultierenden Nutzungsmöglichkeiten ziehen zu können, wurden zugleich Verkehrsmessungen in Auftrag gegeben sowie, im ersten Quartal 2014, ein Gefäss geschaffen für Rückmeldungen. Die eingegangen Rückmeldungen machen keine grundlegenden Änderungen am Provisorium und den verkehrslenkenden Versuchsmassnahmen nötig. Kleinere Anpassungen, wie zusätzliche Massnahmen zum Schutz von Velofahrenden, wurden, wo nötig und richtig, laufend umgesetzt. Erfreulich ist, dass, obgleich noch zögerlich, der einstige Strassenraum seit Inkrafttreten des Provisoriums bereits für verschiedene Festivitäten oder als Ort zum Verweilen genutzt wird. Das Provisorium, das in einem ersten Schritt als vorübergehende Verkehrsan-ordnung für ein Jahr in Betrieb genommen wurde, hat sich somit im Grundsatz bewährt und wird darum bis zur Urnenabstimmung in der heutigen Form be-lassen. In einem nächsten Schritt wird nun das effektive Bauprojekt zur Umge-staltung der Haupt- und Promenadenstrasse in eine Begegnungszone (Tempo 20) ausgearbeitet. Ziel ist, im Frühling 2016 über das Projekt an der Urne zu befinden. Die entsprechende Auflage, begleitet von einer öffentlichen Information, ist für 2015 vorgesehen.

Durchfahrtsverkehr reduziert sich

In Bezug auf den Durchfahrtsverkehr ist eine sinkende Tendenz feststellbar. Gemäss kantonalem Tiefbauamt dauert es bis zu drei Jahren, bis eine neue Strasse vollumgänglich angenommen wird. Zur Sensibilisierung des Fahr-verhaltens führte die Stadt Arbon – auf der Höhe des Ludi-Distel-Platz – deshalb im Juni und anfangs September je eine Sympathieaktion durch. Dabei hielten Verkehrsdienstmitarbeitende alle Fahrzeuglenker an, um sie nach dem Grund ihrer Fahrt zu fragen und um sie auf die NLK aufmerksam zu machen. Begleitet wurde die Aktion mit einem Gutschein für die Städtligeschäfte. Zur Überprüfung der Wirkung wurde anschliessend eine zweite Nummernschildererhebung nach jener vom April 2014 durchge-führt. Bei der Nummernschildererhebung wurden an einem Wochentag, in den abendlichen Spitzenstunden, alle Fahrzeuge bei der Ein- und Ausfahrt in die Altstadt erfasst. Fahrzeuge, die mit einer Fahrzeit von 5 Minuten an den beiden Messpunkten durchfuhren, gelten als Durchfahrts-verkehr. Während der Anteil Durchfahrer in der Hauptstrasse nur marginal ge-senkt werden konnte (April 65% / September 61%), reduzierte er sich auf der Promenadenstrasse von vorher 41 Prozent auf neu 32 Prozent. In diesen 32 Prozent ist auch der Zielverkehr zur Hafenanlage enthalten.

Das neue Verkehrsregime ist Teil des Projekts „Lebensraum Altstadt“. Das Projekt hat zum Ziel, Grundlagen zu schaffen für eine lebendige Altstadt mit vielfältigen, unverwechselbaren, kommerziellen Angeboten, attraktivem Wohnraum und einem belebten und sicheren öffentlichen Raum.

Kontakt für weitere Informationen:

Rainer Heeb
Stv. Leiter Abteilung Bau - Tiefbau / Verkehr
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