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Stadt Arbon Stadt Arbon

6. Mai 2014

Schlossmauer Arbon muss teilsaniert werden

Die Schlossanlage Arbon besteht aus dem Schloss, dem Turm und der Schlossmauer. Aus der Schlossmauer haben sich im letzten Sommer, entlang der Schlossgasse, Gesteinsbrocken gelöst. Zur Untersuchung des Schadens, wie auch der übrigen Mauer, veranlasste der Stadtrat eine materialtechnische Untersuchung. In der Zwischenzeit liegt der Expertenbericht vor.

Das Schloss Arbon ist eines der Schutzobjekte im Besitz der Stadt Arbon und stammt in seiner heutigen Form aus dem 16. Jahrhundert. Zum Ensemble gehört auch die rundumlaufende Schlossmauer. Im Abschnitt entlang der Schlossgasse lösten sich im letzten Sommer verschiedene Verputzstücke und Steinbrocken und stürzten auf die Gasse. Aus Sicherheitsgründen und zur Verhinderung von weiteren Schäden an der Mauer wurde daraufhin rund um die Schadensstellen Abschrankungen gestellt. Diese Schutzmassnahmen hatten auch Auswirkungen auf den Fussgängerdurchgang beim ZuK-Gebäude zur Schlosswiese, welcher seither gesperrt ist. Über eine Wiederöffnung dieses Fussweges kann aktuell noch keine Aussage gemacht werden. Von der Sperrung nicht betroffen ist der Fussweg entlang des Schlossgrabens.

Proben wurden im Labor untersucht

Die Schlossmauer besteht aus verschiedenartigen und unterschiedlich alten Materialien. Das heisst, stellenweise besteht die Mauer aus Bollensteinen, stellenweise aus gerichteten Sandsteinen. Im Anschluss an den Schadenfall im Sommer 2013 wurden Fachexperten mit der Untersuchung der gesamten Schlossmauer beauftragt. In einem ersten Schritt begutachteten sie die Mauer vor Ort. Dies, um sich einerseits ein Bild des sichtbaren Zustands zu machen und andererseits auch, um die Stellen für mögliche Kernbohrungen festzulegen. An-schliessend an die Bohrungen wurden verschiedene Proben entnommen, welche dann in einem Labor untersucht wurden. In der Zwischenzeit liegt der Expertenbericht vor. Während sich einzelne Mauerabschnitte in einem guten Zustand befinden, müssen andere dringlich saniert werden.

Terminplan noch offen

Bei der Schlossmauer handelt es sich jedoch nicht um irgendeine Mauer, sondern um ein schützenswertes Objekt. Dem Stadtrat ist es deshalb ein grosses Anliegen, die aus der Untersuchung resultierenden Kenntnisse und die Vorschläge der Experten zur Behebung der Schäden zusammen mit dem Amt für Denkmalpflege, dem Bundesamt für Kultur und weiteren betroffenen Organisationen, anzuschauen und zu besprechen. Ein erstes Treffen dazu fand anfangs April statt. Als nächstes werden nun durch einen Restaurator Putzuntersuchungen gemacht, damit die Geschichte der Schlossmauer nachvollzogen werden kann. Ferner wird das Amt für Archäologie vom Turm 3D-Aufnahmen in Auftrag geben und von der Schlossmauer Planaufnahmen machen.

Ziel ist, die noch offenen Grundlagen bis Ende August zu erstellen. Anschliessend werden die weiteren Massnahmen wie der effektive Bauumfang besprochen und der Terminplan gemeinsam festgelegt. Vorgesehen ist, mit den dringlichsten Sanierungsarbeiten noch in diesem Jahr beginnen zu können und die weiteren Schritte im Rahmen des städtischen Budgets ab 2015 umzusetzen.

Kontakt für weitere Informationen:

Rainer Heeb
Stv. Leiter Abteilung Bau - Tiefbau / Verkehr
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9320 Arbon


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