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Arbon, 19. Januar 2016

Arboner Stadtrat will keine Spange Süd

Spange Süd (26.5 kB)

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Stadt Arbon mit den Fragen einer Ergänzung des Strassennetzes durch eine Spange Süd bzw. einen neuen Direktanschluss an den A1-Zubringer. An seiner Sitzung vom 11. Januar 2016 hat der Stadtrat nach eingehender Prüfung entschieden, die beiden Projekte nicht weiterzuverfolgen.

Zur Ergänzung des regionalen Strassennetzes und zur Entlastung von Wohn-quartieren sind seit mehreren Jahren zwei Varianten im Gespräch: eine Spange Süd als neue Verbindung zwischen der St.Gallerstrasse und dem Anschluss Arbon-Süd oder ein neuer Direktanschluss an den A1-Zubringer ab St.Gallerstasse. Mit der Realisierung der Neuen Linienführung der Kantonsstrasse (NLK) entlang der Eisenbahn und der Gemeindegrenze hat sich die Situation grundlegend geändert. So hat die NLK eine deutliche Entlastung der Altstadt und der Landquartstrasse vom motorisierten Durchgangsverkehr bewirkt. Gleichzeitig konnte die Erschliessung der drei grossen, zentral gelegenen Entwicklungsgebiete Altstadt, Stadtmitte und Saurer-WerkZwei wesentlich verbessert werden.

In einer übergeordneten Betrachtung hat der Stadtrat gemeinsam mit der jürg blattner ag die neue Situation für die Spange Süd und den Direktanschluss an den A1-Zubringer analysiert und mit dem Kanton sowie der Gemeinde Roggwil Aussprachen geführt. Daraus resultieren die folgenden Schlussfolgerungen:

  • Das Strassennetz von Arbon wurde durch die NLK stark verbessert und ist heute zweckmässig. Eine Ergänzung durch eine Spange Süd bzw. einen Direktanschluss drängt sich nicht auf. Das kantonale Tiefbauamt lehnt eine Erweiterung des Kantonsstrassennetzes ab.
  • Der bestehende Zugang zur A1 ist zweckmässig, eine Ergänzung im Sinne einer Spange Süd bzw. eines Direktanschlusses drängt sich nicht auf. Die technische Machbarkeit/Bewilligungsfähigkeit eines Direktanschlusses ab St.Gallerstrasse ist ohnehin fraglich.Das Projekt BTS/OLS macht einen Direktanschluss noch unwahrscheinlicher und beeinflusst das Pro und Contra einer Spange Süd nicht entscheidend.
  • Verkehrsverlagerungen durch eine Spange Süd bzw. einen Direktanschluss sind für Roggwil zwar positiv (St.Gallerstrasse, Hubgasse), für Arbon hingegen auf absehbare Zeit mehrheitlich negativ. Die Landquartstrasse ist durch die NLK bereits stark entlastet worden, die Spange Süd bzw. der Direktanschluss bringen nur eine relativ geringe zusätzliche Entlastung ohne zwingenden Einfluss auf die Netzfunktion. Im Quartier Stachen Süd, auf der St.Galler- strasse und der Sonnenhügelstrasse hingegen wären w
  • Die Entwicklungsgebiete in und um Arbon erfordern weder eine Spange Süd noch einen Direktanschluss. Stachen Süd kann auch ohne solche Massnahmen gut erschlossen werden (Stichstrasse): Die Wege sind kurz, auch zum A1-Zubringer, die Kapazitäten des bestehenden Strassennetzes ausreichend.
  • Die Eingriffe von Spange Süd und Direktanschluss in das Siedlungsbild bzw. die Landschaft wären bedeutend.

Dem kurz- bis mittelfristig beschränkten Nutzen der beiden Strasseninfrastruktur-projekte stehen bedeutende Kosten von rund 11 Mio. Franken für die Spange Süd und von 13 bis 29 Mio. Franken für einen neuen Direktanschluss an den A1-Zubringer gegenüber. Unter diesen Umständen resultiert für die beiden Strassennetzergänzungen ein ungünstiges Kosten-/Nutzen-Verhältnis.

Der Arboner Stadtrat hat deshalb beschlossen, die Projekte Spange Süd und Direktanschluss A1-Zubringer nicht mehr länger zu verfolgen. Eine Erschliessung von Stachen Süd soll gleichzeitig mit der Überbauung mit einer Stichstrasse ab St.Gallerstrasse sichergestellt werden.

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